Die nächste FgF-Veranstaltung (zum Download des Plakates in PDF-Format bitte auf das untere Plakat klicken) :

AKTUELLES

  Einladungen und Hinweise vom Forum für gesellschaftlichen Frieden FgF

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    heute dürfen wir Sie auf  einige Veranstaltungen im Juli hinweisen, die von Gesellschaft, Politik und Religion handeln. Unsere letzte Veranstaltung mit Lou Marin         über Dag Hammarskjölds Begegnung mit Martin Buber hat uns neu Mut gemacht, solche Wege des Dialogs und der Gewaltfreiheit zu diskutieren und zu                     beschreiten.

    Vielleicht möchten Sie sich die hier aufgeführten Termine notieren und dazu kommen. Wir dürfen Sie auch um Hilfe bei der Werbung bitten.

    Mit vielem Dank und freundlichen Grüßen, 

    Dr. Ullrich Lochmann,
    Sprecherkreis FgF

     

    Am Mittwoch, den 21. Juli spricht um 19.30 Uhr im Bonhoefferhaus, Gartenstr.29a Winfried Belz, Wilhelmsfeld, auf Einladung von FgF über „Lesen Juden         und Christen dieselbe Bibel? Vom unterschiedlichen Gebrauch der Bibel und seinen politischen Folgen im Nahostkonflikt.“

    Dass die meisten Menschen hierzulande kaum wissen, was im Koran steht, istbekannt. Viel weniger bewusst ist, dass den meisten nur sehr partiell klar ist,was im         Alten Testament steht. Das ist deshalb so entscheidend, weil Christen völlig andere Dinge in diesem riesigen Schriftenkomplex lesen bzw. gelehrt bekommen als         Juden. Selbst christliche Theologen nehmen kaum wahr, was Juden traditionell hauptsächlich in dieser Bibel lesen und was es für sie praktisch-politisch bedeutet.

    Der Vortrag wurde von Winfried Belz (kath.Theologe, Wilhelmsfeld ) und Peter Bingel (evang. Theologe, Königswinter) erarbeitet und kann vorab als Datei von         uns bezogen werden.

 

     
    Am Donnerstag, den 15. Juli um 20.00 Uhr lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ins Café Füssinger, Ständehausstr. 2  zu einem                 Gespräch über das Kairos-Palästina-Dokument „Die Stunde der Wahrheit“ ein, das im Dezember von palästinensischen Christen in die Welt gesandt                wurde. Das Gespräch wird von Pfarrerin Kira Busch-Wagner und Dr. U. Lochmann eingeleitet und von Prof. Dr. Isa Breitmaier moderiert.  Das                             Einladungsschreiben ist unten angefügt.

     
    Am Mittwoch, den 14. 7. sprechen um 19.00 Uhr im Ver.di - Haus zwei Vertreter des ISM:  Als Volontär in Palästina - Eindrücke aus einem besetzten Land.        Bridget Chappel (Australien) und Ryan Olander (USA)  sind vor kurzem aus Palästina zurückgekehrt, berichten über ihre zahlreichen Erfahrungen, über die                 miserable Lage von politischen Gefangenen in Palästina und zeigen viele unbekannte Dokumentaraufnahmen. Das
International Solidarity Movement (ISM) ist            eine von Palästinensern geführte Bewegung, die den Widerstand gegen die Israelische Besetzung palästinensischen Landes unterstützt. Sie fordert internationalen         Schutz und fördert gewaltfreie Aktionen (wie z.B. die Gaza-Hilfsschiffe).
 

 
    Anfang Juli findet im Landesmedienzentrum LMZ, Moltkestr.64,  die Filmreihe „15 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica“ statt. Zu den Filmen „Stille         Sehnsucht“ ( 6.7.),   „Esmas Geheimnis“ ( 8.7.), und „Sturm“ (10.7.) sprechen u.a. Dr. Susanne Asche, Johannes Jung, Heidi Meier-Menzel, Jasmina Prpic         und Vertreter der bosnischen Gemeinden. Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Karlsruhe, die Bosniakisch-Deutsche Gemeinde KA und viele weitere         Organisationen; auch FgF lädt mit dazu ein. Näheres s. im Anhang.

 

    Am Dienstag, den 22.Juni um 19.30 Uhr laden wir zum Vortrag des Marseiller Autors  und Schriftstellers  Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution) ein. Er        spricht im Internationalen Begegnungszentrum ( IBZ, Kaiseralle 12d ) über Dag Hammarskjölds Begegnung mit Martin Buber.

    Der damalige schwedische UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld und der Begründer der Dialog-Philosophie Martin Buber standen zwischen 1958 und 1961 in     einem intensiven brieflichen und persönlichen Austausch. Lou Marin konnte bei einem Aufenthalt in Schweden 2009 den Briefwechsel beider auswerten. Sie                diskutierten über die Möglichkeiten des Dialogs in einer Zeit des Kalten Krieges und der Propagandareden von Politikern - eine Epoche, die Buber und                     Hammarskjöld als "Zeitalter des Misstrauens" charakterisierten. Ihre Fragen, Analysen und unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten betrafen die nukleare                     Bedrohung, die Kriege in Nahost und ideologische Feindbilder. Letztere haben heute zwar gewechselt (Atomkonflikt mit Iran; internationaler Terrorismus), doch         wahrer Dialog scheint heute so unmöglich zu sein wie damals, besonders im Krisenherd Nahost. Eine Erinnerung an den Dialog zwischen Hammarskjöld und Buber     ist zugleich eine Selbstverständigung über Wege und Möglichkeiten des wahren Dialogs heute.

    Wir dürfen Sie auch um Ihre Hilfe bei der Werbung bitten. Ein Plakat zum evtl. Ausdrucken ist angefügt.

    Profitieren wir vom Gespräch der beiden Großen für uns und unsere Zeit!

   

    Die Frage, ob Menschen Arbeit haben, und welche Hilfen Staat und Gesellschaft hierfür bereithalten, betrifft den gesellschaftlichen Frieden. Besonders, wenn wie        jetzt in der EU in einigen Ländern spezielle wirtschaftliche Krisensituationen eintreten. Seit 1. Mai sind die Systeme der sozialen Sicherheit in der EU neu                     koordiniert worden. Hierüber und über Maßnahmen in verschiedenen Ländern wollen wir informieren und diskutieren.

    Im Rahmen der Karlsruher Europawoche laden wir zusammen mit dem Arbeitslosenberatungs-Zentrum Ikarus deshalb herzlich ein:

    Heute am 4. Mai 2010 um 19.30 im IKARUS. Kriegsstraße 47 a. :   

    Infos und Gespräch mit Betroffenen und Fachleuten aus Beratung und Arbeitsagentur über  „Arbeitslos in Europa“

   

Donnerstag, 22. April 2010,
19.30 Uhr
Buchbesprechung:
Vortrag und Diskussion
"Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen."

Referent: Dr. Ullrich Lochmann

Internationales Begegnugszentrum IBZ, Karlsruhe, Kaiserstr.12d



Grussbotschaft von Samir Mourad an alle Bürger in Deutschland (Januar 2008)

Meine lieben Mitbürger,

anlässlich des neuen Jahres wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

 

Jahresprogramm FgF 2007 (Stand Febr. 2007)

  • Ängste in der deutschen Gesellschaft (23.März 07)
  • 29. März: spricht um 20.00 im Jubez der Journalist Yassin Musharbash über "Die neue Al Kaida".
  • Öffentliche Veranstaltung mit dem deutschen Verfassungsschutz: Überwachungsgesellschaft kontra Sicherheit – Rechtssicherheit (ca. April) (muss noch angefragt werden)
  • Werteverständnis in der westlichen und in der islamischen Gesellschaft (Moral, Freiheit, ...) (ca. Mai)
  • 7.Mai: im evang Dekanatszentrum Felix Zimmermann, "Schauplatz Palästina". -Felix Zimmermann, Jahrgang 1974, hat als Nahostkorrespondent der Berliner Zeitung in Tel Aviv und Ramallah gelebt und beide Seiten gut kennengelernt. Es laden ein: Evangelische Erwachsenbildung und u.a. FgF.
  • Veranstaltung zur Gefahr eines Irankrieges (ca. Juni)
  • 14.11.07: Diskussion über Passagen des EKD-Textes Nr. 86 "Klarheit und gute Nachbarschaft".

 

Freitag, 27.1.2006, 16.00 Uhr: Kundgebung zum Muslim-Fragebogen.

Karlsruher Organisationen rufen zu einer Kundgebung gegen den von der Landesregierung angeordneten „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“ auf. Sie sind der Auffassung, dass er in seinem Wortlaut muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger generell diskriminiert, Integrationsbemühungen zerstört und dem Grundgesetz hohnspricht. Dieser Fragebogen könne nicht verbessert oder ins Belieben der Beamten gestellt, sondern nur gänzlich  zurückgenommen werden.

Unter dem Motto „Verfassung schützen .- Muslim-Test abschaffen!“ wird am kommenden Freitag, 27. Januar, zwischen 16.00 und 17.00 auf dem Platz der Verfassung, d.h. in der Passage zwischen Pyramide und Zirkel, mit Ansprachen, Flugblättern und Plakaten gegen den Fragebogen demonstriert.

Die Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe, das Forum für gesellschaftlichen Frieden, Freunde für Fremde, der Deutschsprachige Muslimkreis und weitere Gruppen laden ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger ein,  sich an dieser Protestversammlung zu beteiligen. 

 

gez. Dr. Ullrich Lochmann, Forum für gesellschaftlichen Frieden

 

Grussbotschaft von Samir Mourad an alle Bürger in Deutschland (Januar 2006)

Meine lieben Mitbürger,

anlässlich des Jahreswechsels wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

 

Grussbotschaft von Dr. Ulli Lochmann zum Fastenbrechenfest an die Muslime: (3.11.2005)

An die Muslime:
Ich habe viel an Euch gedacht in den Tagen des Ramadan und mehr und mehr Leute beachten ja inzwischen auch eurer Fest. Der Bundespräsident hat sogar den Muslimen im Lande gratuliert zum Ende des Festes und eine großen inneren Gewinn davon gewünscht. Da möchte ich mich gern anschließen und Euch auch gratulieren zu diesem Tage.

Veranstaltungshinweise auf FgF-Veranstaltungen bzw. FgF-nahe Veranstaltungen:

·         27.10.05, 20 Uhr im Karl-Rahner-Haus, Hirschstr. 103 (Saal), Karlsruhe:

Islam unter Terrorverdacht? (für weitere Info hier klicken)

Diskussionsabend mit Samir Mourad, Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft für Friedensforschung und Dialog zwischen den Kulturen e.V.

Unterlagen zum Vortragsabend:

Muslime im Westen - die rechtlichen Grundsätze

Befinden sich die Muslime im Kriegszustand mit dem Westen?

Veranstalter: Katholische Hochschulgemeinde und pax christi

·         öffentliche (alkoholfreien) „Denkbar“ der Evangelischen Erwachsenenbildung (Mittwoch, 12.10., 20.00 Ecke Rüppurrer/Augartentrasse): Das Karlsruher „Forum für gesellschaftlichen Frieden“: Wer ist das und worum es geht. Gespräch mit Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

Gespräch über den Brief der

138 Islam-Gelehrten an die Christen:

 

 

„Ein gemeinsames Wort

zwischen uns und euch“

(Koran 3:64)

 

Donnerstag, 10.Januar 2008, 20.00 Uhr
Dietr.-Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe,Gartenstr.29a

 

Mit Einschätzungen von

Rüstü Aslandur, Deutschsprachiger Muslimkreis DMK,

Prof. Dr. Klaus Engelhardt, Altlandesbischof

Johannes Jung MdB, Auswärt. Ausschuss d. Bundestages

 

 

A    Auszug aus dem Brief der islamischen Gelehrten an die Christen in der Welt

(     gesendet im Ramadan 2007):

 

        „Die Zukunft dieser Welt hängt vom Frieden zwischen Muslimen und Christen ab.

        Die Grundlage für diesen Frieden und dieses Verständnis füreinander gibt es bereits.

        Sie ist Bestandteil der absolut grundlegenden Prinzipien beider Glaubensrichtungen:

        die Liebe zu dem Einen Gott, und die Liebe gegenüber dem Nächsten.

        Mit dem fürchterlichen Waffenarsenal der modernen Welt, mit Muslimen und Christen überall,

        wie nie zuvor mit einander verflochten, kann keine Seite einseitig einen Konflikt für sich entscheiden...

        Daher steht unsere gemeinsame Zukunft auf dem Spiel. Vielleicht steht sogar das Überleben der ganzen Welt selbst auf dem Spiel...Lasset uns einander respektieren, fair,                         gerecht und freundlich miteinander umgehen und miteinander in ehrlichem Frieden, Harmonie und gegenseitigem

        Wohlwollen leben...“         (voller Text unter:     www.acommonword.org )

  Das Plakat mit ausführlicher Beschreibung des Abends in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen

Christlicher

Fundamentalismus

in den USA.

 

PD Dr. Marco Frenschkowski, Mainz.

 

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 19.30 Uhr

Dietrich Bonhoeffer–Haus, Gartenstr.29a, KA

 

Das Plakat mit ausführlicher Beschreibung des Abends in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen

Was tut, was weiß der Verfassungsschutz?

Gesprächsabend mit Herrn Michael Reinhard,

Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Abteilung Islamismus - islamistischer Terrorismus“ beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Stuttgart.

Mittwoch, 20. Juni 2007,

20.00 Uhr im JUBEZ am Kronenplatz, Karlsruhe

 Durch Terroranschläge und -Planungen von Al Qaida und anderen dem sog. "Dschihadismus" nahestehenden Tätern sind weltweit und auch hierzulande Unruhe und Misstrauen entstanden, die sich auf das friedliche Zusammenleben der Bevölkerung hemmend auswirken und ganz zu Unrecht dazu führen, dass unsere muslimischen Mitbürger generell des Mitwissens oder der Duldung verdächtigt werden.

 Alle Gliederungen der Gesellschaft:  - Staat Vereine -  Kirchen - Moscheen, jede einzelne Bürgerin und jeder Bürger müssen deshalb intensiv daran arbeiten, klar unterscheiden zu lernen zwischen terroristischen Gewalttätern, Unterstützern, Sympathisanten mit klammheimlicher Freude“ - und all den friedlichen Mitbürgern, die jeglichen Terror als Form der politischen oder religiösen Auseinandersetzung strikt ablehnen. Schon zu Zeiten der RAF Terroranschläge musste Ähnliches, gerade unter kritisch Engagierten, schmerzhaft eingeübt werden. Heute ist es erneut notwendig, Ideen, Maßstäbe und Taten zu prüfen und zu diskutieren.

 Welche Aufgabe soll, welche kann der staatliche Verfassungsschutz dabei erfüllen? Wie kann er Vertrauen fördern oder evtl. hemmen? Wird er beargwöhnt oder wird er als Hilfe zum friedlichen Zusammenleben akzeptiert und unterstützt? Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat nach dem Muster der ehemaligen DDR?

Diesen Informationen und Fragen soll das Gespräch mit  Herrn Reinhard dienen.

Die Fragen stellen: Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

Zu dieser Veranstaltung laden ein:

  • Forum für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe
  • Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe
  • Jugendbegegnungszentrum (JUBEZ) Karlsruhe

 

Diese Ankündigung in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen als Plakat.


Gesprächsrunde

Ängste oder Vertrauen -

was dominiert

unser Zusammenleben?

 

Mit Beiträgen von

Ulrike Krumm, Pfarrerin: Woher kommen Ängste – wie kann Vertrauen wachsen?

Samir Mourad, Islamkursleiter: Auch Muslime haben Angst um das Wohl der Gesellschaft.

Elke Neu, Politologin: Islamo- und andere Phobien in der Forschung.

Fatima Radjaie, Büroangestellte: Warum gefällt Euch mein Kopftuch nicht?

Dr. Ullrich Lochmann, Pfr. i.R.: Keine Angst vor Neuem in der Religions- und Bevölkerungsentwicklung.


Podiumsdiskussion

 

Hamas und Hisbullah -

ihre Herkunft und Rolle im Nahost-Konflikt

 

 

mit

 

Johannes Jung MdB, Auswärtiger Ausschuss des Bundestags

 

Samir Mourad, Europäische Gesellschaft für Friedensforschung und

Dialog zw. d. Kulturen

 

Dr. Hans-Jürgen Vogt, Stadtrat und Nahostkenner

 

Moderation: Benno Stieber, Financial Times Deutschland

 

 

Freitag, 27. Oktober 2006, 20.00 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, KA

 


 

Mit dieser Veranstaltung läuft die Veranstaltungsreihe aus, welche beim FgF-Gründungstreffen am 7.12.2004 beschlossenen wurde:

 

Donnerstag, den 20. April 2006, 19.00 Uhr

IBZ, Kaiserallee 12 D, Karlsruhe

 

Gesprächsabend

 

Die Menschenrechte – wirklich universal?“

 

Einleitung:

Mohammed Ibrahim, Imam der An-Nur-Moschee, Karlsruhe

Dankwart von Loeper, Menschenrechtszentrum Karlruhe

 

Moderation:

Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

      

Dienstag, 21. Februar 2006, 20.00 Uhr

JUBEZ, am Kronenplatz, Karlsruhe

 

 

Europa und die Türkei – seit langem Nachbarn
– wann unter einem Dach?“

 

mit

Johannes Jung, MdB, Karlsruhe

Nafiz Özbek, IG Metall - Hauptvorstand Frankfurt

Ugurlu Soylu, Doktorand der Wirtschaftswissenschaften, Mannheim

Benno Stieber, Korrespondent Financial Times Deutschland, Karlsruhe

Belgin Zagli, Sozial-Attachee, Türkisches Generalkonsulat Karlsruhe

Moderation: Dr. Ullrich Lochmann

 

14.12.2005, 20 Uhr im Saal der Lutherkirche (Karlsruhe)

ein Abend mit Lou Marin:

"Gewaltfreie Bewegungen in der muslimischen Welt"

Filmdiskussion über Kolonialismus und Dschihad

Kontakt: info@fgf-karlsruhe.de

aktuelle aktive Mitglieder des Sprecherkreises (Organisationsgremium):

·         Dr. Ullrich Lochmann (attac Karlsruhe http://www.attac-karlsruhe.de/)

·         Samir Mourad (EiFDiK http://www.eifdik.de/)

·         Elke Neu (attac Karlsruhe http://www.attac-karlsruhe.de/)

Karlsruhe, den 7.12.2004

Karlsruher „Forum für gesellschaftlichen Frieden“ gegründet.

Mit dem Ziel, zu einer Gesprächskultur des Friedens beizutragen, trafen sich fast zwanzig Vertreter Karlsruher Organisationen, u.a. des Deutschsprachigen Muslimkreises, der Hagia Sophia Moschee, der Europäischen Gesellschaft für Friedensforschung und Dialog zwischen den Kulturen (EiFDiK), des DGB, des Ökumenischen Ausschusses der Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, von Attac und den „Frauen für Frieden“.
Sie vereinbarten, in Karlsruhe ein „Forum für gesellschaftlichen Frieden“ zu gründen, das dazu dienen soll, kritische Themen in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Seminaren mit Hilfe von Fachleuten zu behandeln. Dabei soll es um gesellschaftliche und soziale Fragen des Zusammenlebens und um den Austausch positiver Werte gehen. Religiöse Themen sollen dabei nicht ausgeschlossen sein, aber nicht im Vordergrund stehen.

Folgende Themen wurden zunächst andiskutiert und dann nach ihrer Priorität für das Forum geordnet:

1.      Welche Form des Zusammenlebens wünschen wir uns in Deutschland - Parallelgesellschaften, Apartheid, Integration, Assimilation oder was?

2.      Eine Gleichberechtigung der Religionen in der Bundesrepublik – ist sie gegeben?

3.      Grundgesetz und Scharia – wie ist ihre Bedeutung und ihr Verhältnis zueinander?

4.      Was geht uns das an, was im Irak geschieht?

5.      Lehre und Praxis des „Dshihad“ im Islam und des „Gerechten Krieges bzw. Friedens“ im christlichen Abendland - ein Vergleich.

6.      Das Verhältnis von Männern und Frauen in den verschiedenen Kulturen.

7.      Sprachen und Traditionen – Brücken oder Gräben für den Frieden? / Inwieweit sind Traditionen aus den Heimatländern der muslimischen Einwanderer entscheidend für eine Praktizierung des Islam in Deutschland?

8.      Die Bedeutung und Gültigkeit der Allgemeinen Menschenrechte von 1948.

9.      Möglicher EU-Beitritt der Türkei – kulturelle und wirschafliche Aspekte

Das Forum will die freiwillige Vernetzung und Zusammenarbeit möglichst vieler Einzelner, Gruppen, Gemeinschaften und Organisationen in Karlsruhe anregen, die mitwirken möchten, für ein friedliches Zusammenleben einzutreten. Die Teilnehmer/Innen wollen in ihren eigenen und weiteren Organisationen dafür werben, die Arbeit durch Referate, Räume, Werbung u.a. praktisch und ideell zu unterstützen. Es wurde ein Sprecherkreis gebildet, der die Arbeit vertreten und organisieren, bei seinen Zusammenkünften aber prinzipiell für alle Mitwirkenden offen sein soll. Er trifft sich erstmals am Freitag, den 14.1.2005 um 18.00 im Ikarus, Kriegsstr47a. Als Sprecher erklärten sich Fatima Balik, Gottfried Maier-Straßburg, Christa von Barner, Ullrich Lochmann und Samir Mourad bereit.

gez. Samir Mourad und Dr. Ullrich Lochmann