Die nächste FgF-Veranstaltung (zum Download von Plakaten in PDF-Format bitte auf das untere Plakat klicken): AKTUELLES

 Im Rahmen der Internationalen Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2015:
 
 15. März 2015, 19.00 Uhr, Kleine Kirche Karlsruhe
 Wir werden uns Gehör verschaffen - Die Witwen von Marikana kämpfen für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
 Gottesdienst zur Eröffnung der Bilderausstellung aus Südafrika
 22. März 2015, 19 Uhr, Kleine Kirche Karlsruhe
 Gottesdienst mit dem „Mokolé-Chor“ Heidelberg mit afrikanischen Freiheitsliedern.



 2. März 2015 um 19.00 Uhr  Kaffee Jubez, Kronenplatz KA
 „TTIP und Co. - Gefahr für unsere Demokratie?“
 Sarah Händel spricht über TTIP und die Bedenken viele Menschen, dass mühsam errungene Arbeitnehmer- und Verbraucherschutzrechte,
 Umweltstandards und  demokratische Gestaltungsmöglichkeiten verloren gehen könnten. Was geschieht, wenn  Konzerne das Recht
 bekommen, vor internationalen Schiedsgerichten Staaten auf Schadensersatz zu verklagen? Verlieren Kommunen Teile ihrer
 Selbstverwaltungskompetenzen ? Wird lokales Recht entstellt und unsere Demokratie ausgehebelt ? Sind TTIP, CETA und TISA
 verfassungswidrig? Sarah Händel  vertritt den „Verein Mehr Demokratie e.V.“, einem Träger des europaweiten Bündnisses
 "Stopp TTIP & CETA". Über 1.3 Millionen Menschen haben die Bürgerinitiative schon mit ihrer Unterschrift unterstützt, und es wird
 weiter gesammelt.




 Dienstag, 24. Februar, 18.00 Uhr Friedrichsplatz Karlsruhe
 "Vielfalt willkommen!"Aufruf zur Demonstration gegen Kargida.
 Im gemeinsamen Aufruf heißt es: "Wir wollen ein vielfältiges, weltoffenes und solidarisches Karlsruhe, das Menschen unterschiedlicher
 Herkunft ein Zuhause bietet. Das  friedliche Zusammenleben wird bedroht von Gruppierungen, die rassistische Hetze betreiben,
 auf unbegründete Ängste bauen und sie schüren. Wir wenden uns gegen diejenigen, die sich für "das Volk" halten und Menschen
 unter anderem aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens das Lebensrecht in Karlsruhe und in diesem Land absprechen.
 Wir wollen verhindern, dass Pegida hier Fuß fasst. Zeigen wir gemeinsam Flagge gegen jede Art der Gewalt, des Rassismus und
 der Verletzung der Menschenwürde. Lassen Sie uns ein deutliches Zeichen setzen!" s. www.nokargida.de




 Donnerstag, 10. April 2014, 19.30 Uhr im Bonhoefferhaus, Gartenstr.29 a
 Europa - ein Friedensprojekt? Podiumsgespräch zur Europawahl am  25. Mai 2014
 
 - Die Krise in der Ukraine - Möglichkeiten ziviler Konfliktlösung  und -Prävention - Freihandelsabkommen mit  Kanada und den USA.
 
 mit Peter Ballhausen, Die Grünen; Elwis Capece, Die Linke; Stevan Circovic, Piratenpartei; Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD;
 René Repasi, SPD; Michael Zacherle, CDU;
FDP angefragt. Moderation: Dr. Ullrich Lochmann.                                                     
 
 Veranstalter: Attac Karlsruhe, Evangelische Studierendengemeinde ESG, Forum für gesellschaftlichen Frieden FgF
 
Ein Flyer ist hier.



 Vortrag: Der Arabische Frühling - drei Jahre danach. Eine Bilanz über erfüllte Hoffnungen, Rückschläge und Enttäuschungen
 Dienstag, 11. Februar 2014, 19:30 Uhr
 
 Am Beispiel von Tunesien und Ägypten soll Bilanz gezogen werden über die Entwicklungen und die aktuelle Lage in den Ländern
 des Arabischen Frühlings drei Jahre nach der friedlichen Revolution. Was ist übrig geblieben von der großen Aufbruchstimmung,
 wo wurden Hoffnungen enttäuscht und wie soll die Zukunft aussehen in den betroffenen Ländern ?

 Die KarlsruherInnen  Dr. Hany Elgendy (Ägypten) und Amal Rebai (Tunesien), die durch ihre Herkunft und ihre familiären Bindungen
 direkt mit den Ereignissen in Verbindung stehen, werden ihre Sicht der Lage darstellen.

 
 Veranstaltende: Forum für gesellschaftlichen Frieden (FgF) und ibz


Krieg in Syrien Plakat


 Attac-AG Karlsruhe "Frieden durch Abrüstung" lädt ein:

 "Virtuelle Kriegsspiele"
 Michael Schulze von Glaßer, Politikwissenschaftler und Autor rüstungskritischer Schriften und
 Sendungen, zeigt anhand von Beispielen den Zusammenhang von Computerspielen und
 Kriegspropaganda und analysiert die Kooperation
von Unterhaltungsindustrie, Rüstungsindustrie
 und Militär.
Wer profitiert von wem? Erhöhen die Videospiele das Gewaltpotential
 von (jungen) Benutzern? Inspirieren sie Amokläufe? Fördern sie Militarismus? Oder sind sie
 im Grunde harmlos? Welche
Verantwortung haben Hersteller und Verkäufer?

 Do. 31. Jan. 2013, 19.30 Uhr, Bonhoefferhaus, KA Gartenstr.29a
 Ein Flyer ist hier.
 Eintritt frei, Spenden erwünscht.

 In Zus.arbeit mit DFG-VK, ESG, FgF, ver.di und VVN-BdA



 Am Freitag, 12.Oktober  um 20.00 im Dietrich Bonhoeffer Haus, Gartenstr.29 a

 kommt Besuch von der Frankfurter Buchmesse:


 Ekkehart Krippendorff, em. Professor der Politikwissenschaften

 liest aus seiner Biographie


 Lebensfäden. Zehn autobiographische Versuche,

 Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg 2012


 Der Mitbegründer der deutschen Friedensforschung, Sprecher der Berliner 68er-Bewegung und Autor des für die

 Friedensbewegung der Achtzigerjahre wichtigen Buches „Staat und Krieg. Die historische Logik politischer Unvernunft“

 hat sein Leben exemplarisch „entflochten“. Zeitgeschichtlich bedeutsame Fäden hat er thematisch herausgezogen und

 erzählt in dem Buch von den sein Leben prägenden Themen: Krieg, Theater, Universitäten, Nazismus, Amerika, Juden,

 Italien, DDR, Musik und Religion. Besonders zum Thema Krieg und Friedensbewegung wird er an diesem Abend zitieren

 und mit uns sprechen.

 

 Veranstalter sind das Forum für gesellschaftlichen Frieden, die Attac AG Frieden durch Abrüstung und die DFG-VK.



 
Sehr geehrte Damen und Herren,

 Das Projekt „Garten der Religionen“
 hat den ersten Platz der Vorschläge
 für „300 Jahre Karlsruhe“
 bekommen und soll nun bis 2015
 verwirklicht werden. Nun wird in
 einer inzwischen vergrößerten
 Arbeitsgruppe an den
 Einzelheiten gearbeitet;
 es ist aber noch kein Platz für den
 Garten gefunden. Wir hoffen, dass
 er einst ähnlichen Zielen wie unser
 Forum dienen wird - Friede und
 Verstehen zwischen Religionen
 und Völkern.


 Mit freundlichen Grüßen und
 Wünschen für eine gute
 Sommerzeit,

 Dr. Ullrich Lochmann



 Donnerstag, den 27. September, 19:30 Uhr Internationales Begegnungszentrum ibz, Kaiserallee 12 d:

 Björn Kunter über Menschenrechte in Weißrussland.


 Björn Kunter vom deutschen Bund für soziale Verteidigung hat mit Bürgerrechtlern in Weißrussland die Gruppe „Unser Haus“

 gegründet, die erfolgreich Widerstand gegen Maßnahmen eines Polizeistaates leistet. „Das Interessanteste an meinen Vorträgen

 ist der Blick unter die Oberfläche und die Herausarbeitung von Mechanismen, die erklären können, wie Diktatur und auch

 Menschenrechtsschutz funktionieren und wie Opposition, Protest und Widerstand unter belarussischen Bedingungen

 erfolgreich sein können. " (B. Kunter)


 Veranstaltende:, Forum für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe,  Arbeitskreis Weißrussland Rheinstetten,

                             Amnesty International und ibz




 Mittwoch, 26. September 2012, 19:30 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe, Gartenstr. 29

 Friedensbildung ohne Militär? Podiumsgespräch und Diskussion mit
 
Lena Sachs (Freiburg), Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr",Alexander Salomon (Karlsruhe), Landtagsabgeordneter der GRÜNEN,

 Johannes Stober (Karlsruhe), Landtagsabgeordneter der SPD

 Hagen Battran (Freiburg), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg

 Einlader: DFG-VK, Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Friedensbündnis Karlsruhe,
 Forum für gesellschaftlichen Frieden,  GEW, Pax Christi, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden




 Samstag, 1. September 2012,  Antikriegstag Karlsruhe

 11 – 12 Uhr Infostand vor der Pyramide,  12 Uhr Kundgebung vor dem Rathaus.
 Ansprachen, Blumenkreis, Lieder

 Veranstalter: Friedensbündnis Karlsruhe.



 Der Freundeskreis Sakarya e.V. bietet vom 29.4. – 6.5. 2012 eine Studien- und Begegnungsreise nach Istanbul und Sakarya an.
 Die Kosten betragen ab Stuttgart 600,- Euro. Interessenten sollten bitte umgehend bei U. Lochmann anrufen: 07242-808.




 Am Dienstag, 6. März 2012 um 19:30 Uhr findet im IBZ ein Vortrag statt
 mit Ali Fathollah-Nejad, Politikwissenschaftler in Essen und London:
 10 Jahre Iran-Konflikt: Gibt es noch Hoffnung auf eine friedliche Lösung? "Der Vortrag geht auf den nunmehr ein Jahrzehnt
 andauernden  internationalen Konflikt um Iran ein. Dabei werden die Hintergründe der Krise und die Interessenlagen der verschiedenen
 Akteure   erläutert. Die immer noch schwelende  Kriegsgefahr soll ebenso thematisiert werden. Aufbauend auf einer Kritik der bisherigen
 Iran-Politik hinsichtlich der  Konfliktmitglieder und entwicklungspolitischer Merkmale, werden Lösungswege für Frieden und Demokratie
 in Iran und in der Region aufgezeigt.
 Veranstaltende: Forum für gesellschaftlichen Frieden, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienst-gegnerInnen,
 Friedensbündnis  Karlsruhe und ibz

 

 Mo 27. Februar, um 19.30 Uhr im IBZ,
 Kaiserallee 12d
 76135 Karlsruhe
 
 Bald Bürgerkrieg in Nigeria?
 Die Nachrichten aus dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas sind beunruhigend. Im Norden terrorisieren die
 Radikal-Islamisten der Gruppe "Boko Haram" seit Monaten Regierungseinrichtungen und Kirchen. In anderen
 Landesteilen bekämpfen sich immer wieder ethnische und religiöse Gruppen. Das Niger-Delta kommt nicht zur Ruhe.
 Manche Beobachter sehen schon den Anfang eines Religionskrieges, andere zumindest den eines neuen
 Bürgerkrieges. Die Bilder von Gemetzeln im Biafra-Krieg Ende der 60er Jahre kommen wieder hoch.
 Andererseits hat im Januar eine breite soziale Bewegung gegen Armut und Korruption neue Hoffnung
 auf positive Veränderungen geweckt. Wohin treibt Nigeria?
 Zusammen mit Thomas Mösch, Nigeria-Experte der Deutschen Welle, wollen wir Antworten auf diese Fragen suchen.

 
 Thomas Mösch ist Leiter Afrika-Programme und Leiter Haussa-Programm bei  "Deutsche Welle"

 Veranstaltende:  Forum für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe und IBZ



 Am Dienstag, den 14. Februar um 19:30 Uhr im IBZ findet ein weiterer Abend in der Reihe Menschen- und Bürgerrechte in Karlsruhe und
 weltweit - Ein Jahr arabischer Frühling statt. Zum Thema  „Jugendproteste – Warum und wofür? - Gründe und Zusammenhänge“ gibt
 Prof. Dr. Bernhard Schäfers, Soziologe aus Baden-Baden, die Einführung für eine anschließende Diskussion mit Jugendlichen und
 jungen Menschen aus Karlsruhe.
 Die Jugend steht auf: auf dem Tahrir-Platz von Kairo, im Londoner Viertel Tottenham, auf dem Rothschild Boulevard von Tel Aviv, in Madrid,
 in Tunesien, in Chile, in New York und vielen anderen Städten mit der Bewegung "Occupy Wall Street".
 Die Wirtschaft soll wieder dem Menschen und nicht der Mensch der Wirtschaft dienen? Wie sieht sie aus, die Vorstellung einer Lebensform
 der Zukunft - mehr oder weniger Individualismus, Demokratie, Minderheitenschutz und freie Beweglichkeit?
 Wie steht es mit dem Vertrauen in Politik und Gesellschaft?
 Jugendproteste und Jugendkrawalle - was haben sie gemein und was trennt sie?
 Veranstaltende sind das IBZ und FgF



 Am 31.Januar um 19.30 Uhr im IBZ treffen sich zum Podiumsgespräch über „Ein Jahr arabischer Frühling“ die Gäste
 Dr. Hani Elgendy aus Ägypten und Herr Hechmi Daoussi, der vor kurzem aus Tunis zurückgekommen ist.
 Frau Amal Rebai, Tunesien, wird  evtl. einen Beitrag zu der Rolle der Frauen während des arab. Frühlings geben.
 Angefragt ist auch Herr Mazin König für einen Beitrag zu Syrien.
 Es laden ein: das IBZ und FgF



 Am Mittwoch, den 25. Januar 2012, berichtet um 19.30  Uhr im Internationalen Begegnungszentrum IBZ, Kaiserallee 12d der
 Historiker W. K. Saremskij, aus dem weißrussischen Mogilew, über „Deutsche und Russen – eine lange Beziehung mit Zukunft.“
 Die Geschichte von Deutschen und Russen ist nicht nur von Kriegen, Unrecht und Hass geprägt, sondern über tausend Jahre immer auch
 von einem respektvollen und fruchtbaren Miteinander. Es geht im Vortrag beispielhaft um die Zeit und das Schicksal
 einiger Deutschstämmiger, die im Gouvernement Mogilew eine Rolle gespielt haben. Um Peter B. Passek, der der Zarin Katharina II
 auf den Thron verholfen hatte und in Mogilew 14 Jahre lang als Großgouverneur regierte, um Otto J. Schmidt, einen berühmten
 Wissenschaftler und Staatsmann, der von 1930-34 Arktis-Expeditionen leitete, und um andere interessante Deutsche in Russland.
 Es laden zum Gespräch ein: FgF und der  Arbeitskreis Weißrussland Rheinstetten. Falls Sie bei der Werbung helfen möchten:
 Ein Plakat ist hier.



 Sehr geehrte Damen und Herren,

 zu Beginn des neuen Jahres dürfen wir Sie mit den besten Wünschen grüßen und Sie wieder zu unseren nächsten Veranstaltungen
 einladen.

 Wie auch beim letzten Jahreswechsel erschreckten uns Meldungen von Mordanschlägen auf Christen, diesmal in Nigeria.
 Inzwischen droht dort ein Bürgerkrieg. Zusammen mit Mitgliedern der muslimischen Vereine und der Christlich-Islamischen Gesellschaft
 trafen wir uns deshalb am 30. Dezember 2011 am Marktplatz zu einer Mahnwache gegen Gewalt. Dabei hielt Rüstü Aslandur vom DMK
 eine Rede, die wir gern weitergeben möchten, s.Anhang.

 Wir bemühen uns derzeit auch um einen Vortrag über die Situation in Nigeria.

 Dr. Ullrich Lochmann,
 FgF –Sprechergruppe



 Am Montag den 3. und Mittwoch, den 5. Oktober jeweils um 20.00 Uhr zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem KOHI-Kulturraum e.V.

 in der Werderstr.47 den mehrfach ausgezeichneten Film „Pray the Devil back to Hell“. Die einstündige Dokumentation aus dem

 Jahr 2003 in Englisch mit deutschen Untertiteln behandelt eindrücklich die gewaltlosen Aktionen liberianischer Frauen, die u.a. zum Ende

 der Gewaltherrschaft von Charles Taylor beitrugen.

 Dazu kann für 5,- Euro eine einwöchige Testmitgliedschaft des Clubs erworben werden.




 Ende September wird die Jury des Stadtmarketing entscheiden, welchen der eingereichten Vorschläge die Stadt Karlsruhe für das
 Jubiläum 2015 verwirklichen soll. Für das Vorhaben eines Gartens der Religionen haben wir inzwischen eine Arbeitsgemeinschaft
 vereinbart, der außer christlichen, islamischen und jüdischen Vertretern und Gemeinden auch Gläubige von Buddhismus, Hinduismus,
 Bahaj, Nichtreligiösen u.a. angehören. Sollte der Garten sich verwirklichen lassen, wird es sicher neue Gelegenheiten auch für unser
 Forum geben.

 

 Am Montag, 19. September 2011 um 19.30 Uhr spricht im JUBEZ-Café Stefan Maaß von der Arbeitsstelle Frieden der Evangelische
 Landeskirche in Baden über Orte der Gewalt und Inseln des Friedens - Fazit aus der ökumenischen Dekade zur Überwindung von
 Gewalt. Ziel der „Dekade“ war es, ein Bewusstsein zu schaffen für die Gewalt-Ursachen. Vier Bereiche wurden dabei näher betrachtet :
 Friede in der Gemeinschaft -
 Friede mit der Erde -
 Friede in der Wirtschaft -
 Friede zwischen den Völkern.
 Im Prozess der Dekade wurden bereits bestehende Inseln des Friedens entdeckt und neue geschaffen. Jetzt geht es darum, diese Inseln zu
 verknüpfen. Stefan Maaß war als Leiter des Projekts "Jugendliche werden Friedensstifter" bei der Schlusskonferenz der "Dekade" im Mai
 2011 in Jamaica und berichtet über den Prozess und seine Erlebnisse .
 Veranstalter: JUBEZ, FgF Karlsruhe,  Arbeitsstelle Frieden der Evang. Landeskirche in Baden.


 
 Sie haben außerdem
 die Möglichkeit (und Bitte!), für die Idee eines „Gartens der Religionen“ per Online-Voting bis zum 31.7.
 Ihre
Stimme abzugeben. Den derzeitigen Stand und die Wahlmöglichkeit können Sie auf der Homepage des Ideenwettbewerbs ersehen:
 www.karlsruhe2015.de
 
 

 

 Am Dienstag, den 28. Juni spricht um 19.00 Uhr im IBZ, Kaiserallee 12d 

 Prof. Dr. Armin Grunwald  über „(Nicht-)Akzeptanz von Kernenergie im internationalen Vergleich.“

 Der Referent ist Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie KIT und

 Sprecher des KIT – Schwerpunkts „Mensch und Technik“, sowie Vorstandsvorsitzender der Internationalen Akademie für nachhaltige

 Entwicklungen und Technologien an der Universität Karlsruhe e.V. IANET.

 Nach dem sich vollziehenden Atomausstieg in Deutschland wird die Frage immer aktueller, wie andere Länder, insbesondere die

 Atombombenmächte, sich in Zukunft verhalten werden. In Japan, in der Schweiz, in Italien und anderen  Atomstromproduzenten wird neu

 diskutiert. Aber ist je vorstellbar, dass Frankreich, die USA, Großbritannien, Russland und China willens und in der Lage sein werden

 umzudenken?  Wenn am deutschen Entschluss festgehalten werden soll, so kann es in einer globalisierten Welt nicht ohne Nachdenken

 über die Nachbarn gehen. Prof. Grunwald  kann und will bei seinen internationalen Kontakten zu einer wichtigen Diskussion beitragen.

 

 Veranstalter sind FgF und das Internationale Begegnungszentrum Karlsruhe IBZ.

 Bitte den frühen Beginn um 19.00 Uhr beachten!


 

 

 Am Dienstag, 24.Mai (nicht am 25.5.!!!) 2011, 20:00 Uhr,  spricht im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Gartenstr.29a,  

 Pfarrer Dr. Naim Stifan  Ateek,  Gründer und Direktor des „Sabeel Ecumenical Liberation Theology Center“ in Jerusalem über 

 „Gerechtigkeit und Frieden für  Palästina“.

 Dr.Ateek kämpft  für Frieden und Versöhnung im Heiligen Land. Als wichtigste Voraussetzung betrachtet er die Wiederherstellung der  Gerechtigkeit, zuerst durch Israels Beendigung seiner rechtswidrigen Besetzung der Palästinensergebiete. 1989 erschien sein Buch
 „Justice  and only Justice. A Palestinian Theology of Liberation“, in dem er erstmals eine palästinensische Befreiungstheologie formulierte.  Lange Zeit  war Pfarrer Dr. Ateek Geistlicher der anglikanischen St. Georges Kathedrale in Jerusalem. Bis heute lehrt er in seiner Heimat
 und  weltweit.  Außerdem ist Dr. Ateek Mitverfasser des 2009 erschienenen Kairos Palästina –Dokumentes „Die Stunde der Wahrheit“.
 Veranstalter:  Forum für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe (FgF), Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Karlsruhe (ACK),  Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe (EEB), Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe (ESG)
 
 
 
 Am Dienstag, den 22. März um 19.30 Uhr spricht im Internationalen Begegnungszentrum IBZ, Kaiserallee 12d, der uns seit langem
 verbundene Schriftsteller Lou Marin Marseille über:
aus
„Das Schlachten beenden! – Zur Kritik der Gewalt an Tieren bei L.Tolstoi,
 Cl. Wichmann. E. Reclus u.a.“
-
 Sind Tiere Sachen? Wie hängen Menschenmord und Tiermord zusammen? Die heutigen Kontroversen um Massentierhaltung,
 Tierversuche, Veganismus u.a. haben eine lange Geschichte.


 

 Korrektur!   Forum  für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe – Korrektur !

 Das von uns für 17.März, 17.30 Uhr angekündigte Gespräch mit dem Jazzmusiker Gilad Atzmon findet nicht statt.
 Wer ihn dennoch hören und sprechen möchte, hat dazu in Freiburg Gelegenheit: Am Sonntag, den 13.3. spricht er um 17.00 Uhr  im „Cafe Palestine“,
 Jos Fritz Cafe, Wilhelmstr.15/1, über „Judaismus-Zionismus-‚Gelobtes Land’“.

 Wer ihn und seine Band mit dem Jazz-Programm „The Tide has changed“ am 17.3. um 20.30 Uhr im Mühlburger „Tempel“ erleben möchte,
 ist natürlich ebenso herzlich auf diese Veranstaltung des Karlsruher Jazzclubs hingewiesen.

 Mit freundlichen Grüßen,

 Dr. Ullrich Lochmann
 
 

 Am Donnerstag, den 17.März gastiert der Jazz-Musiker Gilad Atzmon und seine Band mit dem Programm „The Time has changed“ im Mühlburger  Veranstaltungshaus
 „Tempel“. Gilad Atzmon ist Palästinenser und engagiert sich zugleich für die Befreiung seines Volkes. Darüber möchte er berichten und vor dem Konzert mit uns sprechen.
 Wir treffen uns dazu mit ihm am 17.3. um 18.30 Uhr im Gemeindehaus der Karl-Friedrich-Gemeinde, Sedanstr.18. und laden herzlich zu dieser Begegnung ein.

 

 Am Montag, den 28.Februar ist Einsendeschluss des Wettbewerbs „15 Ideen für Karlsruhe“ für das Stadtjubiläum  2015. In einer interreligiösen Gruppe hat sich auch FgF
 beteiligt, den Vorschlag eines „Gartens der Religionen“ zu skizzieren und einzureichen. Hoffen wir, dass der Vorschlag in die Auswahl kommt!

 

Donnerstag, 20. Januar 2011,
19.30 Uhr

Vortrag und Diskussion mit
Thomas Schmenger:

"Demokratie und Internet - Chancen und Risiken der digitalen Vernetzung"

Internationales Begegnungszentrum Karlsruhe, Kaiserallee 12d

Eintritt frei

www.fgf-karlsruhe.de
www.ibz-karlsruhe.de
www.schmenger.de
www.medientanz.de


Bismillah

Rede Kundgebung zum Anschlag auf Kopten in Ägypten (gehalten am 8.1.2011)

von Rüstü Aslandur 

 

Liebe anwesende nichtmuslimische Freunde und Mitstreiter, liebe muslimische Geschwister

ich grüße euch alle mit dem islamischen Friedensgruß: assalamu alaikum – der Frieden sei über euch.

Im Namen des Dachverbandes Islamischer Vereine möchte ich euch alle für euer heutiges Kommen zur  Kundgebung gegen den Terroranschlag, der gegen die Kopten in Ägypten verübt wurde, danken.

Die Initiative für diese Kundgebung ging vom Deutschsprachigen Muslimkreis Karlsruhe aus, der auch einer der Mitbegründer des Dachverbandes ist.

Die letzte Kundgebung des Dachverbandes war vor einigen Monaten am Kronenplatz im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Friedens-Flotille durch die israelische Armee, bei dem 10 Muslime starben.

Heute sind wir hier weil u.a. koptische Christen angegriffen wurden.

Muslime als Teil einer religiösen Minderheit der deutschen Gesellschaft, von denen die allermeisten nach Deutschland vor nicht allzu langer Zeit als Migranten eingewandert sind, organisieren eine öffentliche Kundgebung, um ihre Solidarität mit der christlichen Minderheit der Kopten in Ägypten zu bekunden, die nahezu seit zweitausend Jahren dort leben.

Verkehrte Welt? Eigentlich gehören doch nach dem allseits verbreiteten Schema Muslime in den Orient und Europa ist ausschließlich christlich .

.....  -> Hier geht's weiter zur vollständigen Rede ...


Der Jahreswechsel war ja leider überschattet von dem schrecklichen Mordanschlag auf koptische Christen in Alexandria. Aus diesem Anlass riefen die muslimischen Vereine am Samstag, den 8. Januar 2011 zu einer Kundgebung auf dem Karlsruher Marktplatz auf. Die Rede, die der Vorsitzende des Deutschsprachigen Muslimkreises, Herr Rüstü Aslandur, nach der Begrüßung durch Mesud Palanci dabei hielt, fand bei den Teilnehmern und Zuhörern große Zustimmung. Er hat sie uns dankenswerterweise geschickt und hier ist sie zum Nachlesen.



Am Mittwoch, den 21. Juli 2010 laden wir um 19.30 ins Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a,  zum Vortrag von Winfried Belz, Wilhelmsfeld, ein:  „Lesen Juden und Christen dieselbe Bibel? Vom unterschiedlichen Gebrauch der Bibel und seinen politischen Folgen im Nahostkonflikt“.

 

   

Die Frage, ob Menschen Arbeit haben, und welche Hilfen Staat und Gesellschaft hierfür bereithalten, betrifft den gesellschaftlichen Frieden. Besonders, wenn wie jetzt in der EU in einigen Ländern spezielle wirtschaftliche Krisensituationen eintreten. Seit 1. Mai sind die Systeme der sozialen Sicherheit in der EU neu koordiniert worden. Hierüber und über Maßnahmen in verschiedenen Ländern wollen wir informieren und diskutieren.

 Im Rahmen der Karlsruher Europawoche laden wir zusammen mit dem Arbeitslosenberatungs-Zentrum Ikarus deshalb herzlich ein:

 Heute am 4. Mai 2010 um 19.30 im IKARUS. Kriegsstraße 47 a. :   

Infos und Gespräch mit Betroffenen und Fachleuten aus Beratung und Arbeitsagentur über  „Arbeitslos in Europa“

   

 

Donnerstag, 22. April 2010,
19.30 Uhr
Buchbesprechung:
Vortrag und Diskussion
"Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen."

Referent: Dr. Ullrich Lochmann

Internationales Begegnugszentrum IBZ, Karlsruhe, Kaiserstr.12d



Grussbotschaft von Samir Mourad an alle Bürger in Deutschland (Januar 2008)

Meine lieben Mitbürger,

anlässlich des neuen Jahres wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

 

Jahresprogramm FgF 2007 (Stand Febr. 2007)

  • Ängste in der deutschen Gesellschaft (23.März 07)
  • 29. März: spricht um 20.00 im Jubez der Journalist Yassin Musharbash über "Die neue Al Kaida".
  • Öffentliche Veranstaltung mit dem deutschen Verfassungsschutz: Überwachungsgesellschaft kontra Sicherheit – Rechtssicherheit (ca. April) (muss noch angefragt werden)
  • Werteverständnis in der westlichen und in der islamischen Gesellschaft (Moral, Freiheit, ...) (ca. Mai)
  • 7.Mai: im evang Dekanatszentrum Felix Zimmermann, "Schauplatz Palästina". -Felix Zimmermann, Jahrgang 1974, hat als Nahostkorrespondent der Berliner Zeitung in Tel Aviv und Ramallah gelebt und beide Seiten gut kennengelernt. Es laden ein: Evangelische Erwachsenbildung und u.a. FgF.
  • Veranstaltung zur Gefahr eines Irankrieges (ca. Juni)
  • 14.11.07: Diskussion über Passagen des EKD-Textes Nr. 86 "Klarheit und gute Nachbarschaft".

 

Freitag, 27.1.2006, 16.00 Uhr: Kundgebung zum Muslim-Fragebogen.

Karlsruher Organisationen rufen zu einer Kundgebung gegen den von der Landesregierung angeordneten „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“ auf. Sie sind der Auffassung, dass er in seinem Wortlaut muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger generell diskriminiert, Integrationsbemühungen zerstört und dem Grundgesetz hohnspricht. Dieser Fragebogen könne nicht verbessert oder ins Belieben der Beamten gestellt, sondern nur gänzlich  zurückgenommen werden.

Unter dem Motto „Verfassung schützen .- Muslim-Test abschaffen!“ wird am kommenden Freitag, 27. Januar, zwischen 16.00 und 17.00 auf dem Platz der Verfassung, d.h. in der Passage zwischen Pyramide und Zirkel, mit Ansprachen, Flugblättern und Plakaten gegen den Fragebogen demonstriert.

Die Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe, das Forum für gesellschaftlichen Frieden, Freunde für Fremde, der Deutschsprachige Muslimkreis und weitere Gruppen laden ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger ein,  sich an dieser Protestversammlung zu beteiligen. 

 

gez. Dr. Ullrich Lochmann, Forum für gesellschaftlichen Frieden

 

Grussbotschaft von Samir Mourad an alle Bürger in Deutschland (Januar 2006)

Meine lieben Mitbürger,

anlässlich des Jahreswechsels wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

 

Grussbotschaft von Dr. Ulli Lochmann zum Fastenbrechenfest an die Muslime: (3.11.2005)

An die Muslime:
Ich habe viel an Euch gedacht in den Tagen des Ramadan und mehr und mehr Leute beachten ja inzwischen auch eurer Fest. Der Bundespräsident hat sogar den Muslimen im Lande gratuliert zum Ende des Festes und eine großen inneren Gewinn davon gewünscht. Da möchte ich mich gern anschließen und Euch auch gratulieren zu diesem Tage.

Veranstaltungshinweise auf FgF-Veranstaltungen bzw. FgF-nahe Veranstaltungen:

·         27.10.05, 20 Uhr im Karl-Rahner-Haus, Hirschstr. 103 (Saal), Karlsruhe:

Islam unter Terrorverdacht? (für weitere Info hier klicken)

Diskussionsabend mit Samir Mourad, Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft für Friedensforschung und Dialog zwischen den Kulturen e.V.

Unterlagen zum Vortragsabend:

Muslime im Westen - die rechtlichen Grundsätze

Befinden sich die Muslime im Kriegszustand mit dem Westen?

Veranstalter: Katholische Hochschulgemeinde und pax christi

·         öffentliche (alkoholfreien) „Denkbar“ der Evangelischen Erwachsenenbildung (Mittwoch, 12.10., 20.00 Ecke Rüppurrer/Augartentrasse): Das Karlsruher „Forum für gesellschaftlichen Frieden“: Wer ist das und worum es geht. Gespräch mit Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

Gespräch über den Brief der

138 Islam-Gelehrten an die Christen:

 

 

„Ein gemeinsames Wort

zwischen uns und euch“

(Koran 3:64)

 

Donnerstag, 10.Januar 2008, 20.00 Uhr
Dietr.-Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe,Gartenstr.29a

 

Mit Einschätzungen von

Rüstü Aslandur, Deutschsprachiger Muslimkreis DMK,

Prof. Dr. Klaus Engelhardt, Altlandesbischof

Johannes Jung MdB, Auswärt. Ausschuss d. Bundestages

 

 

A    Auszug aus dem Brief der islamischen Gelehrten an die Christen in der Welt

(     gesendet im Ramadan 2007):

 

        „Die Zukunft dieser Welt hängt vom Frieden zwischen Muslimen und Christen ab.

        Die Grundlage für diesen Frieden und dieses Verständnis füreinander gibt es bereits.

        Sie ist Bestandteil der absolut grundlegenden Prinzipien beider Glaubensrichtungen:

        die Liebe zu dem Einen Gott, und die Liebe gegenüber dem Nächsten.

        Mit dem fürchterlichen Waffenarsenal der modernen Welt, mit Muslimen und Christen überall,

        wie nie zuvor mit einander verflochten, kann keine Seite einseitig einen Konflikt für sich entscheiden...

        Daher steht unsere gemeinsame Zukunft auf dem Spiel. Vielleicht steht sogar das Überleben der ganzen Welt selbst auf dem Spiel...Lasset uns einander respektieren, fair,                         gerecht und freundlich miteinander umgehen und miteinander in ehrlichem Frieden, Harmonie und gegenseitigem

        Wohlwollen leben...“         (voller Text unter:     www.acommonword.org )

  Das Plakat mit ausführlicher Beschreibung des Abends in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen

Christlicher

Fundamentalismus

in den USA.

 

PD Dr. Marco Frenschkowski, Mainz.

 

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 19.30 Uhr

Dietrich Bonhoeffer–Haus, Gartenstr.29a, KA

 

Das Plakat mit ausführlicher Beschreibung des Abends in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen

Was tut, was weiß der Verfassungsschutz?

Gesprächsabend mit Herrn Michael Reinhard,

Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Abteilung Islamismus - islamistischer Terrorismus“ beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Stuttgart.

Mittwoch, 20. Juni 2007,

20.00 Uhr im JUBEZ am Kronenplatz, Karlsruhe

 Durch Terroranschläge und -Planungen von Al Qaida und anderen dem sog. "Dschihadismus" nahestehenden Tätern sind weltweit und auch hierzulande Unruhe und Misstrauen entstanden, die sich auf das friedliche Zusammenleben der Bevölkerung hemmend auswirken und ganz zu Unrecht dazu führen, dass unsere muslimischen Mitbürger generell des Mitwissens oder der Duldung verdächtigt werden.

 Alle Gliederungen der Gesellschaft:  - Staat Vereine -  Kirchen - Moscheen, jede einzelne Bürgerin und jeder Bürger müssen deshalb intensiv daran arbeiten, klar unterscheiden zu lernen zwischen terroristischen Gewalttätern, Unterstützern, Sympathisanten mit klammheimlicher Freude“ - und all den friedlichen Mitbürgern, die jeglichen Terror als Form der politischen oder religiösen Auseinandersetzung strikt ablehnen. Schon zu Zeiten der RAF Terroranschläge musste Ähnliches, gerade unter kritisch Engagierten, schmerzhaft eingeübt werden. Heute ist es erneut notwendig, Ideen, Maßstäbe und Taten zu prüfen und zu diskutieren.

 Welche Aufgabe soll, welche kann der staatliche Verfassungsschutz dabei erfüllen? Wie kann er Vertrauen fördern oder evtl. hemmen? Wird er beargwöhnt oder wird er als Hilfe zum friedlichen Zusammenleben akzeptiert und unterstützt? Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat nach dem Muster der ehemaligen DDR?

Diesen Informationen und Fragen soll das Gespräch mit  Herrn Reinhard dienen.

Die Fragen stellen: Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

Zu dieser Veranstaltung laden ein:

  • Forum für gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe
  • Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe
  • Jugendbegegnungszentrum (JUBEZ) Karlsruhe

 

Diese Ankündigung in pdf-Format zum Downloaden und zum Aufhängen als Plakat.


Gesprächsrunde

Ängste oder Vertrauen -

was dominiert

unser Zusammenleben?

 

Mit Beiträgen von

Ulrike Krumm, Pfarrerin: Woher kommen Ängste – wie kann Vertrauen wachsen?

Samir Mourad, Islamkursleiter: Auch Muslime haben Angst um das Wohl der Gesellschaft.

Elke Neu, Politologin: Islamo- und andere Phobien in der Forschung.

Fatima Radjaie, Büroangestellte: Warum gefällt Euch mein Kopftuch nicht?

Dr. Ullrich Lochmann, Pfr. i.R.: Keine Angst vor Neuem in der Religions- und Bevölkerungsentwicklung.


Podiumsdiskussion

 

Hamas und Hisbullah -

ihre Herkunft und Rolle im Nahost-Konflikt

 

 

mit

 

Johannes Jung MdB, Auswärtiger Ausschuss des Bundestags

 

Samir Mourad, Europäische Gesellschaft für Friedensforschung und

Dialog zw. d. Kulturen

 

Dr. Hans-Jürgen Vogt, Stadtrat und Nahostkenner

 

Moderation: Benno Stieber, Financial Times Deutschland

 

 

Freitag, 27. Oktober 2006, 20.00 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, KA

 


 

Mit dieser Veranstaltung läuft die Veranstaltungsreihe aus, welche beim FgF-Gründungstreffen am 7.12.2004 beschlossenen wurde:

 

Donnerstag, den 20. April 2006, 19.00 Uhr

IBZ, Kaiserallee 12 D, Karlsruhe

 

Gesprächsabend

 

Die Menschenrechte – wirklich universal?“

 

Einleitung:

Mohammed Ibrahim, Imam der An-Nur-Moschee, Karlsruhe

Dankwart von Loeper, Menschenrechtszentrum Karlruhe

 

Moderation:

Dr. Ullrich Lochmann und Samir Mourad

      

Dienstag, 21. Februar 2006, 20.00 Uhr

JUBEZ, am Kronenplatz, Karlsruhe

 

 

Europa und die Türkei – seit langem Nachbarn
– wann unter einem Dach?“

 

mit

Johannes Jung, MdB, Karlsruhe

Nafiz Özbek, IG Metall - Hauptvorstand Frankfurt

Ugurlu Soylu, Doktorand der Wirtschaftswissenschaften, Mannheim

Benno Stieber, Korrespondent Financial Times Deutschland, Karlsruhe

Belgin Zagli, Sozial-Attachee, Türkisches Generalkonsulat Karlsruhe

Moderation: Dr. Ullrich Lochmann

 

14.12.2005, 20 Uhr im Saal der Lutherkirche (Karlsruhe)

ein Abend mit Lou Marin:

"Gewaltfreie Bewegungen in der muslimischen Welt"

Filmdiskussion über Kolonialismus und Dschihad

Kontakt: info@fgf-karlsruhe.de

aktuelle aktive Mitglieder des Sprecherkreises (Organisationsgremium):

·         Dr. Ullrich Lochmann (attac Karlsruhe http://www.attac-karlsruhe.de/)

·         Samir Mourad (EiFDiK http://www.eifdik.de/)

·         Elke Neu (attac Karlsruhe http://www.attac-karlsruhe.de/)

Karlsruhe, den 7.12.2004

Karlsruher „Forum für gesellschaftlichen Frieden“ gegründet.

Mit dem Ziel, zu einer Gesprächskultur des Friedens beizutragen, trafen sich fast zwanzig Vertreter Karlsruher Organisationen, u.a. des Deutschsprachigen Muslimkreises, der Hagia Sophia Moschee, der Europäischen Gesellschaft für Friedensforschung und Dialog zwischen den Kulturen (EiFDiK), des DGB, des Ökumenischen Ausschusses der Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, von Attac und den „Frauen für Frieden“.
Sie vereinbarten, in Karlsruhe ein „Forum für gesellschaftlichen Frieden“ zu gründen, das dazu dienen soll, kritische Themen in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Seminaren mit Hilfe von Fachleuten zu behandeln. Dabei soll es um gesellschaftliche und soziale Fragen des Zusammenlebens und um den Austausch positiver Werte gehen. Religiöse Themen sollen dabei nicht ausgeschlossen sein, aber nicht im Vordergrund stehen.

Folgende Themen wurden zunächst andiskutiert und dann nach ihrer Priorität für das Forum geordnet:

1.      Welche Form des Zusammenlebens wünschen wir uns in Deutschland - Parallelgesellschaften, Apartheid, Integration, Assimilation oder was?

2.      Eine Gleichberechtigung der Religionen in der Bundesrepublik – ist sie gegeben?

3.      Grundgesetz und Scharia – wie ist ihre Bedeutung und ihr Verhältnis zueinander?

4.      Was geht uns das an, was im Irak geschieht?

5.      Lehre und Praxis des „Dshihad“ im Islam und des „Gerechten Krieges bzw. Friedens“ im christlichen Abendland - ein Vergleich.

6.      Das Verhältnis von Männern und Frauen in den verschiedenen Kulturen.

7.      Sprachen und Traditionen – Brücken oder Gräben für den Frieden? / Inwieweit sind Traditionen aus den Heimatländern der muslimischen Einwanderer entscheidend für eine Praktizierung des Islam in Deutschland?

8.      Die Bedeutung und Gültigkeit der Allgemeinen Menschenrechte von 1948.

9.      Möglicher EU-Beitritt der Türkei – kulturelle und wirschafliche Aspekte

Das Forum will die freiwillige Vernetzung und Zusammenarbeit möglichst vieler Einzelner, Gruppen, Gemeinschaften und Organisationen in Karlsruhe anregen, die mitwirken möchten, für ein friedliches Zusammenleben einzutreten. Die Teilnehmer/Innen wollen in ihren eigenen und weiteren Organisationen dafür werben, die Arbeit durch Referate, Räume, Werbung u.a. praktisch und ideell zu unterstützen. Es wurde ein Sprecherkreis gebildet, der die Arbeit vertreten und organisieren, bei seinen Zusammenkünften aber prinzipiell für alle Mitwirkenden offen sein soll. Er trifft sich erstmals am Freitag, den 14.1.2005 um 18.00 im Ikarus, Kriegsstr47a. Als Sprecher erklärten sich Fatima Balik, Gottfried Maier-Straßburg, Christa von Barner, Ullrich Lochmann und Samir Mourad bereit.

gez. Samir Mourad und Dr. Ullrich Lochmann